piezobrush® PZ3-i Kaltplasmagerät zur Verbesserung der Haftung von Tinte, Klebstoff uvm.
Kompakte Kaltplasma‑Integrationseinheit mit CAN‑Bus‑Schnittstelle für automatisierte Oberflächenaktivierung.
Der PiezoBrush PZ3‑i mit CAN‑Bus‑Schnittstelle ermöglicht eine effiziente Inline‑Vorbehandlung in neuen wie bestehenden Produktionslinien. Mit nur 370 g Gewicht und einem Energiebedarf von 18 W eignet sich das Gerät ideal für automatisierte Prozesse, bei denen kompakte Bauform und Energieeffizienz entscheidend sind. Es erzeugt kaltaktives Plasma unter 50 °C, wodurch selbst temperaturempfindliche Materialien sicher behandelt werden können.
Die CAN‑Bus‑Schnittstelle erlaubt erweiterte Prozesssteuerung und reduziert den Verkabelungsaufwand erheblich. Die variablen Behandlungsgeschwindigkeiten und Breiten von 5–29 mm (bis 50 mm mit passenden Prozessgasen) decken zahlreiche Anwendungen ab. Das Gerät wird ohne Module geliefert und lässt sich mit verschiedenen Wechselmodulen kombinieren, um die Plasmaaktivierung auf unterschiedliche Materialien abzustimmen.
Optimal für Klebevorbereitung, Druck‑ und Markierprozesse, Labor‑ und Medizintechnik, Verpackung und präzise Oberflächenoptimierung.
Highlights

Einsatzmöglichkeiten
Aktivieren von Oberflächen verschiedenster Grundwerkstoffe
Optimierung von Klebe-, Druck- und Laminierungsprozessen
Oberflächenbehandlung von Kunststoffen, Gläsern, Keramiken, Metallen, Verbundwerkstoffen und Naturmaterialien
Gezielte Verbesserung der Benetzbarkeit unterschiedlichster Oberflächen
Feinstreinigung von Oberflächen
Alternative zu chemischen Primern, Beflammungsprozessen und mechanischem Anrauen

Anwendung des piezobrush® PZ3-i
Der piezobrush® PZ3-i kann einfach und unkompliziert in neue und bestehende Fertigungsanlagen integriert werden. Die typische Behandlungsgeschwindigkeit variiert dabei je nach Anwendung. Bei der Feinstreinigung ist eine Behandlungsgeschwindigkeit von 1-15 mm/s, bei Klebeprozessen von 10-150 mm/s und bei Druckprozessen von 100-1500 mm/s möglich. Unterschiedliche Oberflächen müssen mit dem passenden Zubehör aktiviert werden, wobei die Wahl von der elektrischen Leitfähigkeit des zu behandelnden Bauteils abhängt. Während sich das Modul Standard hervorragend für die Oberflächenbehandlung von nicht-leitfähigen Substraten wie z.B. Kunststoff, Keramiken oder Glas eignet, wurde das Modul Nearfield für die Behandlung von elektrisch leitfähigen Materialien wie Metallen, CFK, Indiumzinnoxid (ITO) oder leitfähigen Kunststoffen konzipiert.

Modulare Bauweise
Mit einer durchschnittlichen Behandlungsbreite von 5-29 mm (CDA) ist der kompakte piezobrush® PZ3-i sehr gut für die Vorbehandlung von Klebenuten oder für den Kennzeichnungsdruck auf niederenergetischen Materialien geeignet. Verwendet man hingegen andere Prozessgase wie z.B. Stickstoff, so sind sogar Behandlungsbreiten von bis zu 50 mm möglich. Für viele Anwendungen sind jedoch noch größere Behandlungsbreiten erforderlich. Hierbei kommt die modulare Bauweise des piezobrush® PZ3-i ins Spiel: Eine Aneinanderreihung von mehreren Einzelgeräten ist jederzeit sehr einfach möglich, sodass auch größere Behandlungsbreiten erreicht werden können. Dadurch wird ein flexibler Einsatz des Gerätes in verschiedensten Branchen und Anwendungsfeldern möglich. Mit geringem Aufwand lassen sich optimale Adhäsionsergebnisse erzielen.

